Padel-Fitness: Aufwärmen, Koordination, Kraft | PadelYara
Wie lange aufwärmen, welche Muskeln zählen, wie du dem Padel-Ellbogen vorbeugst — der mit Abstand häufigsten Padel-Verletzung. Kompakt erklärt, mit sportmedizinischer Quelle.
Aufwärmen vor dem Spiel
5–10 Minuten leichtes Cardio, dazu dynamisches Dehnen für Beine, Hüfte, Schultern und Arme.
Wie lange sollte ich vor dem Padel aufwärmen?
5 bis 10 Minuten leichtes Cardio (Joggen, Seilspringen), dazu dynamisches Dehnen für Beine, Hüfte, Schultern und Arme. Reicht, um Kreislauf und Muskulatur auf die ersten schnellen Richtungswechsel vorzubereiten.
Welche Muskeln braucht Padel am meisten?
Core für Rotation und Stabilität bei plötzlichen Stopps, Schultern und Unterarme für Überkopfschläge, Beine für Antritt und Richtungswechsel. Der Ellbogen ist der mit Abstand häufigste Verletzungsort bei Padel (30–74% aller Fälle in Studien) — anders als bei Tennis, wo Sprunggelenk und Knie überwiegen.
Wie beuge ich einem Padel-Ellbogen vor?
Sauberer Griff statt Kraft aus dem Handgelenk, Vorhand und Schlag früh treffen statt spät, Unterarm gezielt kräftigen. Wer den Schlag über Beine, Hüfte und Rumpf statt über den Arm allein spielt, entlastet den Ellbogen automatisch.
Brauche ich zusätzliches Krafttraining neben Padel?
Grundsätzliches Krafttraining ist für jeden Sport sinnvoll, nicht speziell fürs Padel. Wer die Zeit dafür hat, profitiert am meisten von Kniebeugen, Ausfallschritten und Schulterübungen — die verbessern genau die Bewegungen, die beim Padel am meisten beansprucht werden: abruptes Stoppen und Starten, Überkopfschläge.
Wie oft sollte ich trainieren, um sichtbar besser zu werden?
Am Anfang gehen Fortschritte schnell — die ersten Wochen fühlen sich nach großen Sprüngen an, danach flacht die Lernkurve spürbar ab. Das ist normal, kein Zeichen von Stillstand. Wichtiger als eine feste Zahl: die Belastung langsam steigern. Wer vorher kaum Sport gemacht hat, startet nicht mit sechs Einheiten pro Woche, sondern gewöhnt den Körper schrittweise daran. Bei Schmerzen — nicht nur Muskelkater — Pause einlegen statt durchziehen; wer das ignoriert, trainiert vor allem das Verletzungsrisiko.